Category Archives: Allgemein

Stammtisch

NEU: Stammtisch der FAU

Um sich nicht nur im organisatorischen Rahmen zu treffen, sondern auch um neue interessierte Menschen die Möglichkeit zu geben, ungezwungen sich treffen zu können um sich zu unterhalten, gemeinsam etwas trinken uvm. haben wir beschlossen, einen Stammtisch einzuführen.
Dazu ist jede/r herzlich eingeladen.

Die Termine für die Stammtische findet man dann immer unter Termine.
Der erste Termin wäre am 15.12.2019 um 15:00 Uhr

Wo: Schanzenbräu, Adam-Klein Str.27, 90429 Nürnberg

Linke Literaturmesse Nürnberg 2019 vom 01.11.2019 – 03.11.2019

Linke Literaturmesse 2019

Seit 1996 findet in Nürnberg die Linke Literaturmesse statt. Die Linke Literaturmesse ist eine Buchmesse mit Buchvorstellungen und Lesungen. Zahlreiche linke Verlage, Zeitungsredaktionen und Self-Publisher präsentieren sich auf der Literaturmesse Nürnberg und stellen strömungsübergreifend ihr Angebot vor. Das vertretene Spektrum der Buchmesse Nürnberg reicht von der Linkspartei, Attac über links orientierte ChristInnen, FeministInnen, ÖkologInnen, GewerkschafterInnen, bis hin zu verschiedenen sozialistischen, libertären, autonomen, antinationalistischen, antirassistischen wie antifaschistischen Gruppierungen. Die Bücher können selbstverständlich direkt vor Ort auch gekauft werden. Neben der Diskussion an den Ständen besteht darüber hinaus auf der Linke Literaturmesse Nürnberg bei rund 60 Buchvorstellungen, Lesungen und Veranstaltungen die Gelegenheit, mit AutorInnen sowie Buch- und Zeitschriftenverlegern über verschiedene Themen wie Krieg und Frieden, Antifaschismus, Internationale Solidarität, revolutionäre Bewegungen und vieles mehr zu diskutieren.

Wo: Kulturwerkstatt auf der AEG
        Fürther Straße 244d
        90429 Nürnberg 

Messeöffnungszeiten:

Freitag: 19 bis 22 Uhr
Samstag: 10 bis 22 Uhr
Sonntag: 10 bis 15 Uhr

Webseite mit Programm: http://www.linke-literaturmesse.de/

Einführungsveranstaltung „Wie funktioniert die FAU in Nürnberg“

Um in einer Gewerkschaft mitmachen zu können, ist es wichtig ihren Aufbau zu verstehen.

In diesem Vortrag wird geklärt was eine Vollversammlung ist und was das Sekretariat macht.

Auch übergeordnete Strukturen werden erklärt. Der Vortrag richtet sich an neue Mitglieder und die die es werden wollen.

Wo:       Archiv & Bibliothek Metroproletan
Eberhardshofstraße 11
90429 Nürnberg

Wann: 26.10.2019 um 15 Uhr

Vortrag: Der syndikalistische Frauenbund Referent: Siegbert Wolf am 07.06.2019 um 20:00 Uhr im Nachbarschaftshaus Gostenhof

Der Syndikalistische Frauenbund (SFB) war eine Fraueninitiative, die 1921 innerhalb der
Freien Arbeiter- Union Deutschlands (FAUD) entstand und 1925 bis zu 1000 Mitglieder in verschiedenen Regionalverbänden hatte.
Der Frauenbund nahm Positionen ein, die von der Frauenbewegung nach 1968 wieder aufgegriffen wurden.
Der sich konstituierende „Syndikalistische Frauenbund“ (SFB) engagierte sich für Sexualhygiene, die legale Abtreibung und verstand sich auch als Ergänzung zu den ggf. streikenden Männern, welchen sie durch organisierte Boykottbewegungen zur Seite stehen wollten. Die Ansicht, als eigenständiger Produktionssektor agieren zu wollen, setzte sich nicht durch.
Der Syndikalistische Frauenbund verfügte über das Organ „Der Frauenbund“, das als regelmäßige Beilage im „Syndikalist“ erschien. Charakteristisch für die syndikalistischen Frauen im Gegensatz zur übrigen Frauenbewegung war ihr stolzer Bezug auf ihre Rolle als Hausfrauen und Mütter. Für die meisten syndikalistischen Frauen bedeutete Gleichberechtigung nicht die Maloche in der Fabrik, sondern die Anerkennung und Würdigung ihrer Arbeit im Haushalt und in der Kindererziehung. Dementsprechend bestimmten Themen in diesem Zusammenhang auch die syndikalistische Frauenpresse. Die Frauenbünde wurden nach Eigenangabe gerade wegen frauenspezifischer Themen gegründet, wohingegen berufstätige Frauen sich in den bestehenden Industrieföderationen organisieren sollten.
Eine der bekanntesten Frauen innerhalb des Frauenbundes war Milly Witkop.

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SOLIDARITÄTSAUFRUF für MIETAKTIVISTIN

SOLIDARITÄTSAUFRUF

Skandalöser Prozess gegen Mietaktivistin wird am 22. Mai um 08:30 Uhr fortgesetzt! Kundgebung und solidarische Prozessbegleitung ab 07:45 Uhr vor dem Amtsgericht Nürnberg.

Am 22.05.2019 wird der in unseren Augen skandalöse Prozess gegen eine Mietaktivistin weitergeführt, dass die an den Haaren herbeigezogenen Tatvorwürfe nicht haltbar sind, sollte eindeutig sein. Der Prozess soll nach unserer Meinung als Abschreckung und Einschüchterung dienen, um ein Aufflammen gegen die Mietsteigerungen im Keim zu ersticken.

Daher kommt zum Prozess am 22.05.2019 um 07:45 Uhr zur Kundgebung vor dem Amtsgericht Nürnberg.

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Einstellung des Verfahrens gegen Nico Schreiber

Nico Schreiber, der Vorsitzende der sozialistischen Jugend- Die Falken Nürnberg hat die Fahne der YPG und YPJ öffentlich gezeigt.
Diesen kurdischen Kämpfern/innen war es zu verdanken das ein Massen Genozid an den Jesiden/innen verhindert wurde. Während die Bundesregierung als Dank dafür der Türkei für ihren Angriffskrieg gegen die Kurden auf der einen Seite die Waffenlogistik liefert, schüchtert die Regierung Menschen ein, die sich für eine Beendigung dieses Angriffskrieges gegen kurdische Gebiete wie Afrin engagieren. Es ist der Regierung anscheinend lieber, wenn nun die Jesiden/innen und andere   wieder fliehen müssen. Diesmal vor deutschen Panzern und Waffen in den Händen von türkischen Soldaten und Milizen wie der Miliz Faylaq al-Sham. Diese Miliz bekennt sich auch offen zur Säuberung der kurdischen Gebiete. Was das heißt wissen wir alle.

Nun wird Nico von der Staatsanwaltschaft angeklagt, weil er sich für eine Organisation einsetzt, die laut der Meinung dieses Staates verfassungsfeindlich sein soll.

Wir unterstützen daher Nico mit diesem Aufruf und hoffen das viele sich am 27. Mai um 7:30 Uhr vor dem Amtsgericht zu einer Kundgebung einfinden werden um gemeinsam dem Gericht aufzuzeigen, was wir unter Solidarität und Menschlichkeit verstehen.

Weiteres findet ihr auf der Webseite der sozialistischen Jugend – Die Falken Nürnberg.

Workers memorial day

WORKERS MEMORIAL DAY

Jeden Tag sterben durch einen Arbeitsunfall ca. 6.400 Arbeiter*innen, deswegen findet am 28.April jedes Jahr weltweit der Workers memorial day statt.
Wir nehmen das heute als Anlass Sie für Arbeitsplatzunfälle zu sensibilisieren.
Die Arbeit unter risikoreichen Bedingungen ist und bleibt für viele Arbeitnehmer*innen Alltag:

Krankenhauspersonal infiziert sich mit tödlichen Krankheiten, Arbeiter bleiben in einer Mine eingeschlossen, Fabriken stürzen ein, LKW´s fahren in ein Stauende, oder auch der schleppende Tod durch Berufskrankheiten.
Die ökonomische Rezession und der Druck Profite zu maximieren, dürfen nicht zu Einsparungen bei der  Arbeitsplatzsicherheit führen, meinen wir und Ryder, der Generalsekretär der International Labor Organization. Die jährlichen Kosten – nämlich für verlorene Arbeitszeit, Produktionsunterbrechungen, Behandlung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, Rehabilitation und Entschädigung – summieren sich auf 2,8 Billionen US-Dollar.
Laut ILO erleiden jedes Jahr ca. 313 Millionen Menschen einen Arbeitsunfall, darunter 21 Millionen Kinder. Die Zahl der Todesfälle steigt Todesfälle seit 2014 wieder stetig an. Im ersten Halbjahr 2017 kamen in der BRD bis Juli 223 Arbeitnehmer*innen durch einen Arbeitsunfall ums Leben. 2016 waren es noch unter 200 im selben Zeitraum. Dazu sterben jedes Jahr über 2.500 Menschen an den Folgen einer Berufskrankheit, meistens die Spätfolgen von Asbest. Hingegen passieren Im Bereich Verkehr und Bau die meisten direkt tödlichen Arbeitsunfälle. Bei den direkten Arbeitsunfällen ohne Todesfolge liegen die Berufe mit chemischen, toxischen Bereichen vorne. Bei den berufsbedingten Langzeiterkrankungen haben immer noch das Friseurhandwerk, und die chemischen Berufe das größte Gefahrenpotenzial.

Deswegen steigen die Todesfälle wieder:

Berufskrankheiten:

– Immer neue Mittel, die chemisch und toxisch gesehen aggressiver auf die Gesundheit der damit Arbeitenden gehen
– Immer weniger Erholzeiten, die gerade für ältere Mitarbeiter*innen notwendig wären
– Zu wenig Personal; besonders in den Pflege- und Gesundheitsbereichen

Arbeitsunfälle:

– Leistungsverdichtung
– Unaufmerksamkeit
– mangelnde Arbeitssicherheit
– technisch nicht einwandfreier Arbeitsplatz
– fehlende Schulungen und Einarbeitung
– Unerfahrenheit z.B. bei Berufsanfängern
– mehrere Jobs, weil der Lohn zu gering ist
– Übermüdung
– Die Angst sein Arbeitspensum nicht zu erfüllen mit der Angst vor Kündigung
– mangelndes eigenes Gesundheitsinteresse (viele Arbeitnehmer/innen gehen trotz Krankheit in ihre Arbeitsstätte oder aus Angst vor Repressalien)
– befristete Arbeitsverträge
In den meisten Fällen sind es immer mehrere Ursache die zusammenspielen. Tatsache ist aber dass die ökonomische Arbeitsverdichtung und die damit zusammenhängenden Gewinnoptimierung des Kapitals die Grundursachen darstellt.
Daher ruft unter anderem auch die ILO Regierungen und Arbeitgeber*innen dazu auf, das Recht der Beschäftigten auf eine sichere und gesunde Arbeitsumwelt zu respektieren und zusätzlich diese durch ein System definierter Rechte, Pflichten und Verantwortlichkeiten zu gewährleisten und Vorsorge zu leisten. Aus diesem Grund sehen wir die immer größer werdende gesellschaftliche Spaltung zwischen Vermögenden und Lohnabhängigen schon als einen wichtigen Grund, dass die Unfallzahlen, auch weltweit wieder steigen. Die Maxime, den Gewinn zu privatisieren und die Betriebskosten der
Gesellschaft aufzubürden muss gestoppt werden.

Wenn wir die Arbeit niederlegen, steht die Welt still!

Vortrag und Diskussion: 9. März 2019, 20 Uhr,
Nachbarschaftshaus, Kleiner Saal, Adam-Klein-Straße 6

„Streiks … lassen das Potential an Veränderungsmöglichkeiten erahnen und sind im Keim daher utopische Mo­mente. Sie revolutionieren zu­min­dest ansatzweise und vorübergehend die Klassenverhältnisse – und im Fall fe­minisierter Streiks auch die Ge­schlech­terverhältnisse.“

Ingrid Artus (Broschüre „Frauen­*Streik!“ der Rosa Luxemburg-Stiftung)

Der Frauenstreik 2018 in Spanien, an dem sich Millionen beteiligten, erregte weltweit Auf­merk­sam­keit. Der Slogan „Wenn wir streiken, steht die Welt still“, verwies auch darauf, dass in vielen als „weib­lich“ gel­ten­den Berufsfeldern – der Sorge- und Re­pro­duk­tionsarbeit – Arbeitskampf lange als schwierig, wenn nicht unmöglich galt.

Doch heute stehen die Erzieher*innen in den Kitas, die Krankenpfleger*innen in den Käm­pfen für mehr Per­sonal in Kran­ken­häusern ganz vorne an der Streik­front. Aber welche Bedeutung hat die Feminisierung von Streiks – für die Arbeitskämpfe, für die Gewerkschaften, für die Gesellschaft, für die Frau­en*? Streiken Frauen denn anders als Männer? Diese und andere Fragen diskutiert am 09.03. Ingrid Artus, Professorin für Soziologie an der FAU Erlangen-Nürnberg und Mitglied der Frauengruppe „Feministische Perspektiven“.

Veranstalterinnen: Freie Arbeiter Union Nürnberg u. Organisierte Autonomie.

weitere Infos zum Frauenstreik am 08.03.2019 findet ihr hier

Einen Radiobeitrag zu diesem Thema findet ihr hier

FEMINISTISCHE STREIKWELLE – BALD AUCH IN DEUTSCHLAND?

In diesem Jahr streikten am 8. März allein in Spanien 5 Millionen Menschen im Haushalt und auf der Arbeitsstelle. Die Streiks richteten sich gegen sexistische Diskriminierung und sexualisierte Gewalt und forderten eine neue feministische Bewegung.

Quelle:direkte aktion

8. März 2018 in Spanien: 5 Millionen beim femistischen Streik

In vielen Ländern kam es in kleinerem Maßstab zu ähnlichen Aktionen. Gleichzeitig versammelten sich im bombardierten Afrin und auf von der Polizei umstellten Plätzen der Türkei zehntausende um unter Lebensgefahr gegen die patriarchale Diktatur aufzustehen. Nun bilden sich auch in verschiedenen Städten Deutschlands Komitees für einen lokalen Frauen- bzw. feministischen Streik, das Thema kursiert in Zeitungen, Fernsehen und Gewerkschaftsgruppen. Am 10. und 11. November wird es eine bundesweite Versammlung in Göttingen zum Thema geben. Schon jetzt steht fest, der 8. März 2019 wird turbulent und die FAU hat sich vorgenommen daran einigen Anteil zu haben.

In unserem Artikel geben wir in mehreren Teilen einen historischen Ausblick, einen Abriss der aktuellen Planungen für 2019 und diskutieren dabei einige theoretische und praktische Fragen.

INHALT

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